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Präsidentin:

Astrid Schwendimann
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rosengesellschaft zug - Rückblick
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rosengesellschaft zug - Rückblick

Ausflug nach Meggen und Region Sempachersee, Donnerstag, 13. Juli 2017

Felicia Cavegn

Am zeitigen Morgen, bei strahlendem Wetter, trafen wir uns am Zuger Bahnhof, wo auf uns schon der Reisebus und unser Chauffeur, Herr Bruno Ziswiler, warteten. Während der Fahrt nach Meggen zum Schloss Meggenhorn, erfuhren wir von unserem Chauffeur viel Wissenswertes über das Schloss und die Umgebung. Nach einer halbstündigen Fahrt erreichten wir Schloss Meggenhorn.

Das Innern des Schlosses konnten wir leider nicht bestaunen, denn es war geschlossen. Aber auch so bekam man den Eindruck wie vermögend die damaligen Eigentümer und folgende Käufer gewesen sein mussten. Das kleine Schloss stach nicht nur wegen seiner Lage oder seiner schlichten Schönheit heraus, sondern auch wegen den prächtigen Hortensien, die sich hier sichtlich wohlfühlen. Sie säumen die hohe Mauer und füllen die Zwischenräume unter den alten Bäumen. Blau, weiss, rosarot. Ein Farbenspiel, wie nur die Natur sie hervorbringen kann. Astrid Schwendimann, unsere Präsidentin, erzählte uns viel Interessantes und Wissenswertes über diese schöne Pflanze. Z.B., dass es im Garten von Schloss Meggenhorn seit 2012 rund 40 traditionelle Schweizer Hortensien-Züchtungen gepflanzt sind. Sie gehören zur Sammlung der Stiftung ProSpecieRara, die diese Sorten zusammengetragen, und damit vor dem endgültigen Verschwinden bewahrt hat. Auch in Giessbach schmücken im Schattenreich vom Grand Hotel, 39 Hortensien die Gartenanlage. Wusstet Ihr, dass die Hortensie eine Wasserpflanze ist? Der Ursprung der Hortensie liegt in Asien u. Amerika: Japan, Ostasien, Südostasien, Nord- und Südamerika. In China kommen 33 Arten vor, 25 davon nur dort. Auf der Suche nach der Herkunft der Hortensie wird immer Japan als Ursprungsland genannt. Einst nur für japanische Herrscher gezüchtet, konnte das japanische Volk keinen Blick auf die Hortensien werfen. Der Anblick wurde ihnen verwehrt. So stand die Hortensie nur in den Gärten der oberen Schichten Japans und wurde mit viel angeeignetem Wissen kultiviert. Japan schirmte seine Pflanzen und Blumen gegen den Rest der Welt rigoros ab. Es war streng verboten, Pflanzen aus dem Land zu bringen. Und doch gelang es jemandem: Einem französischen Botaniker 1773. Bis in der Schweiz die ersten Züchtungen vorgenommen wurden, vergingen 177 Jahren. Erst 1930 nämlich wird sie in der Schweiz als Topfpflanze im grossen Stil angebaut. Zum Glück für uns, denn die Hortensie erfreut mit ihren Farben, Formen und vorallem mit ihrem langen bis in den Herbst hinein blühenden Köpfen jedermann. Sie ist aus den Gärten nicht mehr wegzudenken. Nachdem wir unser Wissen über die Hortensien erweitert hatten, erkundeten wir das Umfeld um Schloss Meggenhorn auf eigene Faust, bestaunten noch die schöne Aussicht und dann gab es Kaffee und Gipfeli.

Frisch gestärkt gings dann weiter zum Privatgarten von Frau Deborah Hauser in Meggen. Dort präsentierte sich uns ein sehr schöner, grosser Garten, den Frau Hauser mit viel Liebe zum Detail, selber gestaltet hatte. Das kleine «Brünneli» am Eingang hiess uns munter plätschernd willkommen, und die hohen, blauen und rosaroten Ballhortensien liessen uns nicht nur schon auf die Schönheit, sondern auch auf ein durchdachtes, harmonisches Zusammenspiel verschiedenster Pflanzen ahnen. Nebst den wunderschönen Rosen, erfreuten wir uns an den Hortensien, den Gräsern, den kleinsten Stiefmütterchen, den Glockenblumen, den Anemonen und noch vieles mehr sowie einer mächtigen Zeder. Leider verflog die Zeit viel zu schnell, und wir verliessen schweren Herzens dieses schöne Grundstück mit seinem herrlichen Ausblick auf den Sempachersee. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Führung und die grosszügige Bewirtung bei Frau Hauser und ihrem Sohn.

Danach statteten wir einen kurzen Besuch dem schönen Städtchen Sempach ab, und dann ging es wieder weiter nach Eich zum Restaurant Vogelsang, wo ein feines Mittagessen auf uns wartete: Pastetli mit Gemüse, Salat und einen Erdbeercoup.  

Frischgestärkt ging es nach dem Mittagessen weiter. Wir besuchten das Städtchen Beromünster. Dort erwartete uns eine ganz besondere Führung durch den Nachtwächter, Herr Ludwig Studer. Er erzählte uns in amüsanter Art und Weise, ja fast theatralisch, viel historisches Wissenswertes über das Fleckchen und den Stift. Wir erfuhren, dass von den 35 alten Chorherrenhäuser 25 renoviert wurden, und an alternden Priester oder auch an Familien vermietet wurden, und auch dass die alte Schmiede wieder einen echten Schmied beherbergte. Wir erfuhren unter anderem wie Beromünster zu seinem Namen kam. Usw. usw. usw. Nach dem Besuch der schönen Stiftkirche mit ihrem schönen alten Friedhof, den an der Eingangswand angebrachten schön verzierten Gedenktafeln an die verstorbenen Chorherren, und dem Besuch des anliegenden kleinen Innenhofs, das eine Oase der Ruhe ist, mussten wir leider Herr Studer und Beromünster verlassen.

Wir fuhren weiter nach Schenkon auf dem Isleren zu Monica und Walter Waltisberg, letzterer ist der Präsident der Rosengesellschaft Zentralschweiz. Hier durften wir wieder einen sehr grossen, wunderschön angelegten Garten besuchen. Eine üppige und hohe Samthortensie begrüsst uns mit ihren rosaroten Blüten. Hinter einem mächtigen Ahorn steht ein sehr schöner Teich mit einem kleinen Wasserlauf, blühenden Teichrosen, den verschiedensten Wasserpflanzen und Wassertieren. Das schönste aber ist der geschichtsträchtige Rosengarten.  Durch einen schönen Rosenbogen gelangt man zu eben diesem Rosengarten. Die Rosenbeete sind mit Buchsbaumähnlichen Kleinststräucher eingefasst, und gepflasterte Wege führen durch den ganzen Garten. Frau Waltisberg nahm sich viel Zeit für uns und erzählte akribisch genau, wie sie zu ihrem Rosengarten kam. Wir lauschten gespannt ihren interessanten Erzählungen. Die Zeit verging schon wieder wie im Flug. Schweren Herzens verliessen wir dieses schöne Grundstück mit seinem herrlichen Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herr und Frau Waltisberg für die Führung und die grosszügige Bewirtung.

Von den vielen Eindrücken reichlich beschenkt und vielleicht ein wenig erschöpft, fuhren wir zurück nach Zug. Doch zuerst gab es einen unfreiwilligen Stop in Steinhausen. Die Polizei forderte unseren Fahrer, mittels aufleuchtendem Signal, auf, ihnen zu folgen. Und so landeten wir vorerst auf dem Strassenverkehrsamt von Steinhausen. Ausgerechnet an diesem Tag musste die Polizei sämtliche Busse kontrollieren! Und noch bei dieser Hitze! Ein paar von uns konnten der Hitze im Car entfliehen und gingen von Steinhausen aus mit dem Zug nach Hause. Doch die anderen mussten noch eine Weile ausharren, bis sie wieder zurückfahren konnten. Was für ein Abenteuer!

Vielen Dank Astrid und Peter Schwendimann für die Organisation dieses schönen, interessanten und informativen Tag.

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