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rosengesellschaft winterthur - Besuch bei Thomas Herter
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rosengesellschaft winterthur - Besuch bei Thomas Herter


                                                                     

Stefanie Gehrig  

Spannender Höhepunkt: Okulation eines Rosenbäumchens. Vorgehen: Gesunde und gut ausgereifte diesjährige Triebe mit verblühten Blüten und genügend Blättern unterhalb der Blüte suchen. Ein Trieb ist perfekt geeignet für die Veredelung, wenn der Stachel leicht zu entfernen ist. Nach dem Schneiden: Blätter, Verblühtes und Stacheln entfernen.
Das in der Blattachsel liegende schlafende Auge mit einem sauberen Messer vom Edelreis trennen. Dazu einen dünnen Schnitt von unten nach oben ausführen und den Holzspan auf der Rückseite abziehen. Die gabelartige Öffnung zeigt, dass sich das gewünschte Auge noch am Rindenstück befindet.
Unterlage für Rosenbäumchen (Wildrosenstämmchen) T-förmig einschneiden, ca. 1,5 cm waagrecht und 2 cm senkrecht, in der gewünschten Kronenhöhe. Vorsichtig die Rinde mit dem Messer lösen, das zuvor geschnittene Auge in die entstandene Tasche schieben und das überstehende Rindenstück entfernen. Mit einem Okulierschnellverband ganze Stelle abdecken. Pro Bäumchen drei Augen, in verschiedene Richtungen weisend, einsetzen.
Wenn das Edelauge von Juni bis August eingesetzt wird, treibt es in der nächsten Saison aus. Das frisch okulierte Bäumchen im Schatten aufstellen. Im Winter die Veredelungsstelle vor Frost schützen (Ostwand). Die Unterlage wird im Februar/März über den veredelten Augen abgeschnitten (in Grifflänge der Felco-Schere). Danach immer sämtliche Wildtriebe entfernen.
Zuhause habe ich nachgelesen, dass bereits 1000 Jahre vor Christus die Veredelung durch die Phönizier, später durch die Römer, angewandt wurde. Im Mittelalter hatten auch die Benediktiner- und Kartäusermönche vorbildliche Baumschulen und verwendeten die Okuliertechnik zur Verbreitung von Obstsorten.
Die neuen Rosenbäumchen werden uns über viele Jahre an den wunderbaren Tag bei Thomas und Rahel Herter erinnern. Ihnen beiden danken wir sehr herzlich!

Bilderserie vom Okulieren bei Thomas Herter

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