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Rosengesellschaft2016
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Vully Präsident
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Präsident

Ueli Jöhr
Chemin des Oches 3, P.P. 33,
1789 Lugnorre

Tel. 079 424 00 80

rosarium@sunrise.ch

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rosengesellschaft vully - Rückblick
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rosengesellschaft vully - Rückblick 2017


Herbstausflug

Ruth Flückiger

Der Einladung zu einem interessanten Sonntagnachmittag für „Kurzentschlossene“, wie es Ueli Jöhr formulierte, folgten eine ansehnliche Anzahl Rosenfreunde. Dabei durften wir auch einige Neumitglieder begrüssen. Vom Treffpunkt beim Rosarium Lugnorre aus lotste uns Ueli über Stock und Stein nach Montet bei Cudrefin zum Areal des Künstlerehepaars hoferundhofer. Walter und Martha Hofer arbeiten seit 45 Jahren mit Ton. In einem Pavillon stellen sie ihre Werke aus, darunter 1000 ihrer charakteristischen Figuren, geben aber auch andern Künstlern die Möglichkeit für Wechselausstellungen.
Der Skulpturenzaun entstand als Langzeitprojekt aus Freude an der Begegnung mit Menschen. 45 Künstler haben sich daran beteiligt und mit fantastischen, überraschenden und pfiffigen Objekten das weitläufige Gelände umzäunt. Da findet man zum Beispiel einen etwa 3 Meter hohen Turm aus Korkzapfen oder einen „Regierungssitz“ auf einem hochbeinigen Tisch mit lauter Flaschen in allen Grössen. Der Betrachter ahnt, was dem Künstler da wohl durch den Kopf gegangen ist! Auch ein bildlich dargestelltes Gedicht von Christian Morgenstern fehlt nicht: „Es war einmal ein Lattenzaun …“ In diesem Jahr sind die Skulpturen mit Paloxen  ergänzt  worden, die  nach  dem Motto „Urban  Gardening auf dem  Lande“ von verschiedenen Kunstschaffenden bepflanzt wurden. Zum Abschluss des Rundgangs konnte im Gartencafé eine Erfrischung eingenommen oder auch nur am Teich die warme Herbstsonne genossen werden.
Den zweiten Teil des sonnigen Oktobertags verbrachten wir im Naturgarten unseres Mitglieds Monique Fornerod. Ein einzigartiger Garten, in dem uns die vollkommene Symbiose von Pflanze, Tier und Mensch vor Augen geführt wird.  Nur durch jahrelangen Einsatz  und profunde Kenntnisse kann ein solches Zusammenspiel erreicht werden. Von Pro Natura wurde Monique denn auch mit „Drei Schmetterlingen“ die höchste Auszeichnung verliehen (siehe auch Gartenportrait im roseninfo Nr. 44).
Bei feiner Bewirtung mit Köstlichkeiten aus dem Garten und einem sensationeller Schoggicake liessen wir den Sonntag bei angeregten Gesprächen ausklingen.


Reise an die IGA Berlin

Ruth Flückiger


Mit dem Slogan „Ein Mehr aus Farben“ bewirbt die Internationale Garten-Ausstellung Berlin IGA dieses Jahr ihre Schau, Grund genug für unseren Präsidenten Ueli Jöhr, mit einer Gruppe der Rosengesellschaft Vully dorthin zu fliegen. Die IGA wurde im April eröffnet und dauert noch bis Mitte Oktober. Auf rund 100 Hektaren konnten wir die verschiedenartigsten Gärten und Anlagen besuchen. Eine besondere Aussicht auf das Ausstellungsgelände bot eine Fahrt mit der Kabinen-Seilbahn. Beeindruckend waren vor allem die „Gärten der Welt“, die teilweise von früheren Ausstellungen stammen und für die IGA erweitert wurden.
Wir wohnten im höchsten Hotel von Berlin, dem „Park Inn“ mit 1012 Zimmern auf 37 Etagen und Sicht auf die Stadt und den Fernsehturm am Alexanderplatz. Ein besonderes Highlight war das Nachtessen im Drehrestaurant des Fernsehturms. Der Turm ist 368 m hoch, der Lift bringt die Gäste in nur 40 Sekunden auf 207 m Höhe zum Restaurant „Sphere“.
In Potsdam besuchten wir den weitläufigen Park Sanssouci, in dem nicht nur das Schloss von Friedrich dem Grossen mit seinen treppenartig angelegten Orangerien zu finden ist, sondern auch das Chinesische Haus, das Schloss Charlottenhof, eine historische Mühle und viele andere imposante Gebäude.
Auch dem Park von Schloss Charlottenburg, der grössten und bedeutendsten Residenz der Hohenzollern in Berlin, statteten wir einen Besuch ab. Die Blumenrabatten sahen zwar gepflegt aus, aber den Sperberaugen der Vully-Rosenfrauen entging nicht, dass da und dort etwas wuchs, das nicht zum edlen Sortiment gehörte, so dass reflexartig mit Jäten begonnen wurde!
Mit schönen und unvergesslichen Eindrücken kehrten wir heim. Herzlichen Dank an Ueli Jöhr, dass er uns diese interessante Reise ermöglicht hat.


Reise nach Holland Frühling 2017

Text: Ruth Flückiger

Zwei Tage für eine Holland-Reise sind zwar etwas kurz, aber sie reichten aus, um dem Hauptziel unserer Reise, dem Keukenhof, genügend Zeit zu widmen. Dazu hatten wir grosses Wetterglück.
Woher stammt eigentlich der Name „Keukenhof“? Gemäss Recherche geht dieser Name auf die Gräfin Jakoba von Bayern (1401–1436) zurück, die aus „Keukenduin“, dem Kräutergarten in den Dünen, ihre Kräuter und Gemüse holte. Für das im Jahre 1642 erbaute Schloss Keukenhof erstellte der Landschaftsarchitekt Zocher 1857 einen englischen Landschaftsgarten, der heute noch die Grundlage des Parks bildet. Auf Anregung von Blumenzwiebelzüchtern wurde 1949 der Keukenhof als Frühlingsblumenschau eingerichtet. Heute umfasst der Park eine Fläche von 32 Hektaren. Im lichten Wald mit 2500 Bäumen und Wasserläufen werden in den Rabatten Tausende und Abertausende von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen angepflanzt, immer wieder neue Arrangements sind anzutreffen, ein Farbenfest par excellence. Mühelos wandert man auf den geteerten, rollstuhlgängigen Wegen, insgesamt 15 Kilometer sollen es sein. Der Keukenhof hat jedes Jahr ein Thema, 2017 ist es „Dutch Design“. So zieren denn unzählige Skulpturen die Rasenflächen.
Die ganze Anlage ist aufs Beste gepflegt. Wir beobachteten einen Gärtner, der bei einer Rabatte in jede Hyazinthe einen Metallstab steckte, damit sie aufrecht stehen bleiben.
Im ganzen Park verteilt sind kleine Cafés und Restaurants, die alle Namen von holländischen Königinnen tragen: Wilhelmina, Juliana, Beatrix. Der grösste Pavillon ist dem jetzigen König, Willem-Alexander, gewidmet. In der riesigen Halle sind Spezialitäten und neuste Züchtungen ausgestellt. Aber nicht alles ist schön, was aus der einfachen Tulipa hier hervorgebracht wurde.
Was wäre Amsterdam ohne eine Grachtenfahrt? Zwar mussten wir uns recht lange gedulden, bis wir in ein Schiff der LOVERS Canal Cruises einsteigen konnten, denn in den vorösterlichen Tagen hatte es schon recht viele Touristen. Die einstündige Fahrt durch das alte Amsterdam konnten wir alsdann bei herrlicher Abendsonne geniessen. Über Kopfhörer erhielt man Informationen zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir fast im Schritttempo vorbeiglitten.
Unser Hotel in Zandvoort befand sich direkt am Meer. Bei einem Spaziergang durch die Dünen wirbelte uns der bissige Wind den Sand heftig ins Gesicht, und wir waren froh, in eines der rustikalen Strandrestaurants zu flüchten.
Die Fahrt über Land führte uns auch an etlichen Tulpenfeldern vorbei. Es ist ein unglaublicher Anblick, wie diese in Reih und Glied angepflanzten Zwiebelblumen in roten, violetten, gelben, rosa und weissen Streifen einen schier unendlichen Teppich bilden. Wie uns Ueli erklärte, dienen diese Felder aber nur dazu, Blumenzwiebeln zu erhalten, denn nach der Blüte werden sie einfach abgemäht, damit die ganze Kraft in die Zwiebel wandert. Im Sommer werden sie „geerntet“, gereinigt und schliesslich im Herbst zum Verkauf angeboten.
Einmal mehr hat uns Ueli Jöhr eine interessante und abwechslungsreiche, bestens organisierte Reise geboten, ganz herzlichen Dank.


Rosenschnitttraining 2017

Text: Ruth Flückiger   

Dieses Jahr hatte unser Präsident nicht zum Rosenschnittkurs, sondern zum Rosenschnitttraining eingeladen, wurde doch dieser Anlass bereits zum 10. Mal durchgeführt, so dass er annehmen konnte, seine Lehrtätigkeit habe in dieser Zeit Früchte getragen. Trotzdem scheine sich die alte Regel, die Rosen auf zwei bis drei Augen zurückzuschneiden, bei den Rosenfreunden eintätowiert zu haben, so Ueli Jöhr. Auch das allzu frühe Schneiden bekäme den Rosen schlecht, denn es sei oft mit Frostschäden zu rechnen.
Bald waren alle am Werk in Uelis Rosarium und befolgten strikt seine Anweisungen. Zu unserer Freude durften wir auch einige Neumitglieder begrüssen, die sich im Rosenschneiden üben wollten.
Als Belohnung gab es anschliessend das traditionelle Rosenschnitt-Mittagessen mit der Ueli-Suppe, für  welche er wohl stundenlang Gemüse geschnipselt haben muss. Käse aus der Käserei Lugnorre und Vully-Kuchen sowie Gebäck der Rosenfrauen ergänzten das Suppenzmittag aufs Beste, und die fröhliche Gesellschaft hob die Gläser auf ein gutes Rosen- und Gartenjahr.


Mitgliederversammlung 2017

Ruth Flückiger

Eine grosse Anzahl Mitglieder hatte sich am 20. Februar zur Mitgliederversammlung in der Auberge des Clefs in Lugnorre eingefunden, so dass die paar Nachzügler nur noch knapp einen freien Stuhl finden konnten. Präsident Ueli Jöhr rief mit seinem Bericht das letzte Vereinsjahr in Erinnerung. Neben den traditionellen Anlässen wie Rosenschnittkurs, Rosenfest und Adventskranzbinden standen Tagesausflüge ins Waadtland und ins Wallis auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die dreitägige Reise nach Chantilly bei Paris, wo wir im Schlosspark die „Journées des Plantes“ besuchten.
Beim Traktandum Wahlen wurden Ueli Jöhr als Präsident, Hans Baumgartner als Kassier und die Revisoren Verena Ischi und Bernd Schaub mit Applaus bestätigt. Nur das Sekretariat musste neu besetzt werden, da Elisabeth Balzli demissioniert hatte. Als neue Sekretärin wurde Ruth Flückiger bestimmt.
Aus dem Jahresprogramm sind der Besuch der Kamelienschau in Locarno, die Reisen nach Amsterdam und an die IGA Berlin hervorzuheben. Im Juli werden auch dieses Jahr wieder private Gärten besucht.
Bei allen Rosenanlässen soll neben dem „Fachsimpeln“ auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Das beste Beispiel dafür gab der zweite Teil der Mitgliederversammlung, wo wir uns bei einem Risotto mit Eierschwämmli, einer fantastischen Komposition der Gastgeber Therese und Werner Rätz, dem lebhaften Gedankenaustausch hingeben konnten. Und auf den Heimweg gabs auch diesmal für alle eine Rose, überreicht mit besten Wünschen für das neue Gartenjahr von unserem Präsidenten.

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