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Rückblick 2017
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rosengesellschaft winterthur - Rückblick 2017

Vortrag über Rosennamen am 25. Nov. 2017

Magdalen Macher

Für manche Gartenliebhaber sind die Namen der Rosen unwichtig. Für den Rosenfreund hingegen sind die Namen bedeutungsvoll, und er bemüht sich, sein Gedächtnis damit zu strapazieren. Die Namen dienen der Unterscheidung und Charakterisierung, bedeuten auch eine Würdigung und sind oft auch mit Emotionen verbunden. 

Eilike Vemmer ist in ihren Studien unzähligen Rosennamen nachgegangen. Beschreibende Namen wie „rotblättrig“, „vielblütig“ oder „gestreift“ erklären sich von selbst, sind aber meist in lateinischer Sprache. Aber was steckt hinter „Alain Blanchard“ oder „Mme Isaac Péreire“? Da öffnet sich der Blick auf geschichtliche Episoden, gesellschaftliche Zeitbilder und auf Modeströmungen. Daraus lässt sich auch die Zeit der Züchtung abschätzen.  Ein Rundgang in einem Historischen Rosengarten (z.B. Kartause Ittingen!) mit Augenmerk auf die Namen beflügelt die Fantasie und die Neugier. Wir sehen bestätigt, dass die Rosen ein bedeutendes Kulturgut sind.

Wir sind Eilike Vemmer dankbar für das Erschliessen der Geheimnisse hinter den oft rätselhaften Rosennamen.


Ein besonderer Schlossrundgang

Peter und Daniela Stuber

Bei strahlendem Herbstwetter tauchten wir am ersten Tag des Scent-Festivals ein in die faszinierende Welt der Düfte auf Schloss Wildegg. Unser Mitglied Angela Wettstein zusammen mit Dr.R. Velhagen und Sebastian Fischenich haben es verstanden, die langjährige Schlossgeschichte in Bezug zu bringen mit exclusiv für diesen Anlass entwickelten Kreationen von Top-Parfumeuren und Kreativteams. Die spannende Führung vom Marstall mit den animalischen Düften Moschus, Amber, Zibet und Biber, durch die Eingangshalle mit erfrischenden Zitrusnoten, hinauf zu den prächtigen Zimmern und Salons bis ins Dienstmägdezimmer mit dem Duft nach Kernseife zeigte uns eine ungeahnte Spannbreite an Düften und Parfums. Schade nur, dass Düfte so flüchtig sind, aber liegt nicht ein Teil ihres Zaubers vielleicht gerade darin?
Der ungeahnte Erfolg des Festivals mit 6‘282 Eintritten in sechs Tagen zeigt, dass „beduftete“ und inszenierte Schlossräume beim Publikum sehr gut ankommen und das schweizweit erste Projekt dieser Art absolut gelungen ist.


Besuch bei Thomas Herter

Stefanie Gehrig  

Spannender Höhepunkt: Okulation eines Rosenbäumchens. Vorgehen: Gesunde und gut ausgereifte diesjährige Triebe mit verblühten Blüten und genügend Blättern unterhalb der Blüte suchen. Ein Trieb ist perfekt geeignet für die Veredelung, wenn der Stachel leicht zu entfernen ist. Nach dem Schneiden: Blätter, Verblühtes und Stacheln entfernen.
Das in der Blattachsel liegende schlafende Auge mit einem sauberen Messer vom Edelreis trennen. Dazu einen dünnen Schnitt von unten nach oben ausführen und den Holzspan auf der Rückseite abziehen. Die gabelartige Öffnung zeigt, dass sich das gewünschte Auge noch am Rindenstück befindet.
Unterlage für Rosenbäumchen (Wildrosenstämmchen) T-förmig einschneiden, ca. 1,5 cm waagrecht und 2 cm senkrecht, in der gewünschten Kronenhöhe. Vorsichtig die Rinde mit dem Messer lösen, das zuvor geschnittene Auge in die entstandene Tasche schieben und das überstehende Rindenstück entfernen. Mit einem Okulierschnellverband ganze Stelle abdecken. Pro Bäumchen drei Augen, in verschiedene Richtungen weisend, einsetzen.
Wenn das Edelauge von Juni bis August eingesetzt wird, treibt es in der nächsten Saison aus. Das frisch okulierte Bäumchen im Schatten aufstellen. Im Winter die Veredelungsstelle vor Frost schützen (Ostwand). Die Unterlage wird im Februar/März über den veredelten Augen abgeschnitten (in Grifflänge der Felco-Schere). Danach immer sämtliche Wildtriebe entfernen.
Zuhause habe ich nachgelesen, dass bereits 1000 Jahre vor Christus die Veredelung durch die Phönizier, später durch die Römer, angewandt wurde. Im Mittelalter hatten auch die Benediktiner- und Kartäusermönche vorbildliche Baumschulen und verwendeten die Okuliertechnik zur Verbreitung von Obstsorten.
Die neuen Rosenbäumchen werden uns über viele Jahre an den wunderbaren Tag bei Thomas und Rahel Herter erinnern. Ihnen beiden danken wir sehr herzlich!

Bilderserie vom Okulieren bei Thomas Herter


FLOWERS TO ARTS -  ein Interview mit Angela Wettstein von Magdalen Macher

Angela, du hast vor Jahren die Vision für dieses Ausstellungskonzept in dir getragen wie einen Traum – gerne erinnere ich mich, wie du mir vor fünf Jahren in der Kartause davon erzählt hast. Jetzt darfst du auf eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte zurückblicken.                           

Erzähl nochmals, wie bist du ursprünglich auf diese Idee gestossen?                   

Vor mehr als zehn Jahren habe ich die Ausstellung «Bouquets to Art» im DE YOUNG Museum in San Francisco besucht. Ich fand die Idee, ein Werk floral zu interpretieren interessant. Auch faszinierte mich die hohe Qualität der floralen Kompositionen und ich hatte Lust, ein ähnliches Projekt in einem Schweizer Museum zu realisieren.

Die Schweizer Museen haben dir nicht sofort Tür und Tor geöffnet. Welche Einwände und Bedenken sind dir begegnet?                  

Die Sicherheit war ein grosses Thema, denn Blumen leben und sie sind vergänglich. Die Angst vor Käferchen und Pollen war gross, denn die Meisterwerke haben einen hohen Wert und dürfen keinesfalls beschädigt werden. Die teilnehmenden FloristInnen müssen sich an sehr strenge Sicherheitsbestimmungen halten. 

Rückblickend überwiegen wahrscheinlich die Vorteile für das Museum durch die grosse Beachtung. Werden durch diese etwas andere Ausstellung auch museumsferne Menschen animiert, hie und da ein Kunstmuseum zu besuchen? Was meinst du?                        

Ja, es ist uns gelungen, viele Besucherinnen und Besucher zu begeistern, die vorher nicht ins Kunstmuseum kamen. «Blumen für die Kunst» spricht auch alle Generationen an. 

Der Floristenberuf hat wahrscheinlich einen neuen Stellenwert gewonnen?  Wie sehen das die Floristen? 

Die Floristen sind erfreut, dass sie ihr Können zeigen dürfen. Für einmal muss nichts verkauft werden, für einmal können sie sich mit dem Kunstwerk auseinander setzen und eine eigene Kreation entwickeln.  Bist du nicht selber überrumpelt worden durch das Echo, das du hervorgerufen hast?                                                  

Ja, bereits die erste Ausstellung 2014 war überraschend erfolgreich. Dieses Jahr hatten wir einen Rekord von 16'448 BesucherInnen. Das freut uns enorm. Wodurch fühlen sich die Besucher so intensiv angesprochen, dass sie von einem magischen Erlebnis sprechen?

Flowers to Arts ist eine Ausstellung für die Seele, sie berührt, weckt Erinnerungen und Emotionen. Und sie ist nachhaltig.   Wie reagieren Kinder auf den künstlerischen Dialog?  

Die Kinder lieben die Workshops mit frischen Blumen. Sie können ihr eigenes Frühlingsgärtchen gestalten und mit nach Hause nehmen.

Wie sieht die Zukunft dieses Ausstellungskonzeptes in der Schweiz aus? Was ist deine nächste Vision? 

Es gibt noch eine 5. Ausgabe im Aargauer Kunsthaus (6. – 11. März 2018). Zur Zeit arbeiten wir an einem neuen Projekt. Es heisst «Festival der Düfte» und findet auf Schloss Wildegg am 17. – 22. Oktober 2017 statt. Mehr Informationen verrate ich gerne diesen Sommer.


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