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Ueli Jöhr
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Portrait des Präsidenten

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Die Buche

Bernd Schaub, Murten

Die Buche war 130 Jahre alt, überragte unser Haus und wurde weit herum als Landmarke wahrgenommen. Der Stamm teilte sich etwa fünf Meter über dem Boden in drei Teile. Damit diese nicht zu weit ausluden, boten Stahlseile in der Krone Einhalt. Doch bei der letzten der regelmässigen Kontrollen wurde bei einem der Stämme Nekrose festgestellt, ein schleichendes Absterben. Dies wohl auch durch Laubfäulnis zwischen den Stämmen beschleunigt. Wie man uns aber versicherte, noch kein Grund zur Besorgnis. Neben der Buche stand ein Findling aus der letzten Eiszeit, den Kindern ein herrlicher „Kletterfelsen“. Dann kam der 22. Juni 2014. Ein Sturm bereitete sich vor. Der Wind blies stetig heftiger, bis die Scheiben des Wintergartens leicht zu vibrieren begannen. Durch den prasselnden Regen bot sich plötzlich ein merkwürdiger Anblick: Die Kronen der Bäume vor der Stadtmauer von Murten, an sich kräftige Gesellen, bogen sich unter den Böen fast im Winkel von 90 Grad! In diesem Moment war ein leichtes Vibrieren des Hauses zu spüren. Die Buche!, schoss es mir durch den Kopf. Ein Sprung zur Haustür liess mich erstarren. Der nekrotische Stamm hatte sich gelöst, war quer über die vorbeiführende Strasse gekracht, hatte den Gartenzaun zerschmettert, die Stahlseile wie Fäden zerfetzt. In strömendem Regen bin ich sofort hinaus, um nachzusehen, ob hoffentlich niemand unter dem Chaos lag. Dann rief ich die Feuerwehr. Etwas später kamen die Fachleute vom Forstamt. Die Buche musste vollständig zurückgebaut werden, der stehende Rest war nicht mehr sicher.  
Inzwischen hat sich, von der sich krass veränderten Optik einmal abgesehen, viel gewandelt: vor allem das Mikroklima. Bisher war es selbst an heissen Tagen immer stets wohltuend kühl unter der und um die Buche. Unzählige Vögel wussten dies offensichtlich zu schätzen. Von den Rhododendren ganz zu schweigen, die alljährlich ihre volle wunderbare Blütenpracht entfalteten. Auch die Hortensien liebten den kühlenden Schattenwurf. Bodendeckender Ysander (Pachysandra terminalis) und Buschwindröschen breiteten sich zur Augenweide aus.
Um den veränderten klimatischen Bedingungen Rechnung zu tragen, wurde nach einer Idee von Ueli Jöhr (Rosarium Lugnorre) der gesamte Bereich umgestaltet. Der Findling auf den fast 5 Meter umfassenden Stumpf gehisst, von Scheinbuchen und Rosen umgeben, und eine Föhre, die bei dem Sturz arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, schmückt jetzt die Kletterrose Bobby James.

Gartenportrait - Die Buche

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