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rosengesellschaft graubünden - Gartenportrait

Der Garten des Bondahauses – vor 115 Jahren geplant

Margrit und Pierre Hatz, Chur

In einer Ecke des Gütchens stand ein alter Apfelbaum, an dessen tief herabfallenden Zweigen wilder Hopfen emporkletterte u. so einen Naturpavillon bildete. Da drin sass ich nun oft an schönen Sommerabenden, wenn die Grillen zirpten, fühlte mich als Besitzer und dachte Zukunftspläne. Bauen konnte ich einstweilen noch nicht. Aber etwas Bäume wollte ich pflanzen, damit die unterdessen wachsen u. die Zeit nicht verloren gehe
So dachte ich mir das Haus muss natürlich so weit als möglich nach Norden geschoben werden um gegen Süden noch viel freies Land vor sich zu haben. Es bleibt dann hinter dem Haus gerade noch genügend Platz für einen Gemüsegarten und kleinen Hühnerhof. Hinter dem Hause soll eine Reihe von Nadelhölzern dasselbe einfassen, Schutz gegen Norden bieten u. dann auf der Ostseite in einem lebenden Haag von 300 Föhren. Eine kleine Blumenrabatte auf der Krete der West- und Südböschung vor dem Haus vervollständigt die einfache Anlage.  Am Nordfusse der Böschung beginnt der Baumgarten. So pflanzte ich dann noch im gleichen Jahr etwa 16 Hochstämmer Obstbäume u. überdies einige Zierbäume.
Dies und viel mehr schreibt um 1911 Daniel Robert Hatz-von Albertini in einem Notizbuch auf, welches den Bau des Bondahauses, die Arbeiten im Garten, deren Unterhalt und viel Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt festhält. Ein wunderbares Dokument hat uns mein Grossvater hinterlassen; eines, das aufzeigt, dass der Garten trotz einiger Veränderungen mehrheitlich immer noch so wirkt, wie er es sich ausgedacht hatte.
Daniel Robert Hatz-von Albertini war Weinhändler in dritter Generation und freute sich besonders darauf, aus der schattigen Altstadt ins sonnige Lürlibad zu ziehen. Das manifestiert sich auch in dem wunderschönen Haus, das er sich erstellen liess, welches bewusst keine Villa, sondern ein gemütliches Landhaus sein sollte. Sein Leben widmete er den Pflanzen, den Tieren, der Natur, wovon er vieles immer wieder minutiös festgehalten hat. So auch seitenweise Aufzeichnungen der Blust und des Vogelschlages.
Der Garten erfuhr eine erste Veränderung, als in den 1975er Jahren die Bondastrasse neu gebaut wurde und dafür ein Teil des Rebberges abgetrennt wurde. Die ursprünglich aus rund 300 Tannen bestehende Hecke gegen Osten wurde im Laufe der Jahre aufgelöst, die Buchsbaumeinfassung etwas aufgelockert, Obstbäume ersetzt. Die repräsentativen Bäume, (Schwarzkiefer, Weihrauchzeder, Douglasie, Atlaszeder und Eiche) erfreuen noch immer.
Der Blumenschmuck bestand zu Zeiten meines Grossvaters vor allem aus Stauden, in erster Linie Pfingstrosen und Lilien. Rosen duldete er nicht, er fürchtete, sie könnten erkranken und die Reben mit Mehltau bedrohen. Erst die Generation meiner Eltern führte Rosen im Garten ein, die ersten «Maria Callas»-Kletterrosen längs der Strasse, die heute wunderschön blühen und auch mal einen Kandelaber hochklettern.
Das Bondahaus, wird nun in dritter Generation von Margrit und Pierre Hatz-Casparis bewohnt. Es war zweimal vermietet, um die Zeiten zu überbrücken, in der meine Eltern noch in Arbon lebten und – analog – als wir noch in St. Gallen tätig waren. Das ist für den Garten etwas problematisch, weil die Pflege nicht so erfolgen kann, wie wenn man selber anwesend ist. Unser Ehrgeiz besteht darin, alles möglichst unverändert zu erhalten und dort einzugreifen, wo Erneuerungen nötig sind, so etwa die Gartenmauer. Es ist sehr viel Arbeit, die in so einem Garten anfällt, es ist aber auch wunderschön, sich darin zu bewegen und das eine oder andere an die Hand zu nehmen. Wir haben eine ideale Ergänzung dazu gefunden, meine Frau Margrit Hatz macht den Gemüsegarten, während ich mich den Blumen widme. Wir führen somit ein Werk weiter, das schon vor 115 Jahren seinen Anfang fand. Grossvater Daniel Robert Hatz würde sich sicherlich freuen.

Der Garten des Bondahauses zum Downladen

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