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Magdalen Macher
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Hausmittelchen

Magdalen Macher


Ameisen

Obwohl Ameisen hochinteressante, staatenbildende Tierchen sind, welche als Schädlingsvertilger und Gesundheitspolizei nützlich sind, können sie uns am falschen Ort auch lästig werden. Mit intensiven Gerüchen können wir sie vertreiben: Streuen von Zimt beim Nestausgang oder auf der Ameisenstrasse, Auslegen von Farn-, Holunder-, Tomaten- oder Lavendelblättern sowie von Gewürznelken. Noch etwas: Keine Süssigkeiten im Garten liegen lassen und Reste sauber wegputzen.


Pilzkrankheiten

Pilzkrankheiten zeigen sich v.a. im Spätsommer bei anfälligen Sorten, ungünstigen Standorten oder nassem Wetter. Eine Gartenfrau empfiehlt mir gegen Mehltau Molke, 1 : 9 mit Wasser gemischt und ein- bis zweimal wöchentlich gesprüht.
PS: Noch eine interessante Ergänzung zum Lausthema: Von Obergärtner James in Ettenbühl haben wir gelernt, warum das simple Zerdrücken der Läuse mit den Fingern die weitaus beste Bekämpfung ist. Die zerquetschten Überreste locken mit ihrem Geruch die verschiedenen Nützlinge an. Sehr effizient! Man lernt nie aus.


‘s git kei brävers Tierli als e so en Schnägg, Schnägg, Schnägg

Gartenfreunde singen dieses Kinderliedlein nicht mit Überzeugung, jedenfalls sind mir diverse Tipps gegen die Schneckenplage geschickt worden: Ausgestreute Sägespäne schrecken die schleimigen Besucher ab. Auch rohe halbierte Kartoffeln vertreiben offenbar die gefrässigen Gäste, ebenso sollen auch Salbei- oder Tomatenblätter wirken. Ausprobieren heisst mein Ratschlag! Zu Hilfe kommen uns auch Igel und Blindschleichen mit Schneckenappetit. Noch eine Empfehlung für die Internetbenützer: Wenn Sie Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsspuren diagnostizieren möchten, finden Sie unter www.arbofux.de eine riesige wissenschaftliche Datenbank mit Bildern.


...Hochsaison der Blattläuse und Co.

Wehe, wenn sie losgelassen! Sie teilen unsere Begeisterung an den Rosen, aber sie werden dafür hart bestraft. Eindrückliche Zahlen: Marienkäfer vertilgen in ihrem Leben tausende von Läusen. Die grazilen Florfliegen helfen tüchtig mit und tragen deshalb den Namen „Blattlauslöwe“. Ein Meisenpaar verfüttert im Sommer bis zu 30 kg (!) Insekten und Raupen, und die Spatzen ernähren ihre Jungmannschaft mit Blattläusen. In der Dunkelheit sind die Ohrwürmer unterwegs und verzehren pro Nacht über hundert Blattläuse. Ein umgestülpter Tontopf, mit Heu oder Holzwolle gefüllt, kann als Ohrwurmherberge in einen Strauch oder eine Kletterrose gehängt werden. Wir haben viel Hilfe in diesen lausigen Zeiten!


...Hilfe aus der Küchenschublade

Natron ist offenbar nicht nur zum Backen hilfreich, sondern auch zum Mischen einer Spritzbrühe für die Rosen. ½ Teelöffel in 1 l Wasser vertreibt die Läuse, mit 2 Teelöffeln pro 1 l Wasser können sogar Pilzkrankheiten behandelt werden. Bei den Backzutaten ist uns auch die Hefe für den Garten nützlich. Ein Päcklein Trockenhefe – aufgelöst in 10 l Giesswasser – aktiviert das Wachstum der Pflanzen und unterstützt das gesunde Gedeihen von Blättern und Blüten. Dieser Zaubertrank darf nach zehn Wochen nochmals verabreicht werden.


...eine willkommene Stärkung

Eine Freundin berichtet von ihrem Vater, dass er regelmässig die Bananenschalen im Rosenbeet vergraben hat. Tatsächlich ist diese Empfehlung weit verbreitet und offenbar von Erfolg gekrönt; denn die Bananenschalen geben diverse Mineralien, v.a. Kalium und Magnesium frei. Es ist allerdings ratsam, die Schalen vor dem Einhacken zu zerkleinern. Vorsichtige GärtnerInnen verwenden nur Bio-Bananen.


...Knoblauch: geliebt oder gehasst!

Ein Freund, der mich als Verächterin der aromatischen Knoblauchzehen kennt, verrät mir, dass auch Spinnmilben und Blattläuse den Knoblauchduft meiden. Wie gut verstehe ich das! So einfach lässt sich das ausprobieren: Die Zehen werden geschält und rings um die befallene Pflanze zur Hälfte in die Erde gesteckt.  Hoffentlich überdeckt der aufdringliche Knoblauchdunst nicht den herrlichen Rosenduft.


...zur Stärkung der Rosen

...wird häufig Kaffeesatz ausgestreut. Er enthält verschiedene wichtige Stoffe, welche die Rosen kräftigen und krankheitsresistent machen. Nicht nur das! Kaffeesatz intensiviert bei rosaroten und roten Rosen die Blütenfarbe und lockt die Regenwürmer an. Für Schnecken hingegen ist Kaffeesatz schädlich. Noch ein Tipp: Auch Moorbeetpflanzen (saure Böden) schätzen eine Gabe von Kaffeesatz.


... gegen Läuse

Eine Freundin schreibt mir: «Meist streife ich die Läuse mit der Hand ab, mein Mann jedoch nimmt gerne den Wasserschlauch und spritzt die Läuse weg. Meine Nachbarin besprüht die befallenen Stellen mit einer Schmierseifen-lösung (50 g in 1 Liter warmem Wasser, ev. einen Spritzer Spiritus dazu). Das funktioniert offenbar auch.»


... gegen Blattläuse:

1 dl Rapsöl + 1 dl Milch + 3 l Wasser + 1 Spritzer Spülmittel. Diese Brühe auf die betroffenen Stellen sprühen, wenn nötig nach einigen Tagen nochmals.  (Irène Bätscher)

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