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Die rosengesellschaft schweiz besteht aus den drei regionalen Rosengesellschaften Graubünden, Winterthur und Zug. Unser gemeinsames Interesse gilt den Rosen in ihrer faszinierenden Vielfalt. In Kursen und Vorträgen vermitteln wir Kenntnisse über die Kultur, Pflege, Sortenwahl und die gärtnerischen Gestaltungsmöglichkeiten. Gartenbesuche und Reisen vertiefen unser Wissen und beleben die geselligen Kontakte. Regelmässig erscheint unser roseninfo mit Pflegeratschlägen und breit gefächerten Fachbeiträgen.


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Die Wart in Hünenberg  

Text und Bilder: Rose-Marie Kramer

Die Wart mit dem Lindenplatz ist der geschichtsträchtigste Ort von Hünenberg. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1392 – Ritter Götz II. von Hünenberg vermachte das Anwesen seiner Ehefrau.
Das ehrwürdige Haus wurde 1703 ein Opfer der Flammen; doch es wurde auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut. Die Wart wurde im 2022 saniert und erstrahlt seither mit der ganzen Kraft eines Ortes voller Geschichten und Traditionen.
Während der Jahrhunderte trafen sich die Hünenberger zu wichtigen Entscheidungen unter den Linden. Unter diesen Linden schwor die Bevölkerung dem Zuger Obervogt die Treue; der Platz hiess darum auch „Schwörplatz“. Auch der Vogt versprach, sich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen. Diese Treueschwüre wurden danach gebührend gefeiert – in der Wart wurde vor Jahrhunderten bereits gegessen und gefeiert.  Das denkmalgeschützte Haus diente jedoch nicht immer als Gasthaus. Es war Gesellenhaus (die Gemeindebehörden wurden so genannt) und noch nicht vor allzu langer Zeit wurden Schüler in der Wart unterrichtet. Die Wart hat vieles erlebt: 1798 marschierten die Franzosen durch unser Land – das edle Silbergeschirr, die Bücher und die Akten der Wart verschwanden zusammen mit den Franzosen auf Nimmerwiedersehen!

Die Linden auf dem Lindenplatz
Um circa 1700 wurden acht Linden auf dem fast quadratischen Platz durch den Säckelmeister gepflanzt. Die Letzte der ursprünglich gepflanzten Linden wurde im Januar 1951 gefällt. Sie wurde 251 Jahre alt. Die heutigen Linden sind in der Hitze des Sommers mehr als nur angenehme Schattenspender und der Duft ihrer Blüten eine wahre Sinnesentdeckung! Mit dem Gedanken an die abgehaltenen Versammlungen am gleichen Platz schreitet man bedächtigen Schrittes in das naheliegende Haus - vorbei an 9 Steinstelen, welche den Lindenplatz und die Wart verbinden. 

Diese Kunstwerke sind mit Symbolen zur Geschichte der Wart und Hünenberg versehen. Über die   Bedeutung der Symbole darf man in der heutigen Zeit ruhig einige Gedanken verlieren:

Gasthaus und kochen
Sammlung, Festigkeit und Bereitschaft
Feuer
Schutz, Ehre, Pflicht
Aggression und Streit
Alpha
Verbundenheit
Freundschaft, Versammlung
Wasser

Was für wertvolle Bilder dank dieser Symbole doch herauf beschworen werden! Die Wart ist ein Kraftort; ein Ort, der uns innehalten lässt, uns Zeit schenkt. Beim anschliessenden Besuch im Restaurant verwöhnt uns der Wirt, Daniel Lüthold und sein Team mit besonderen Köstlichkeiten. Sofern die Quittenbäume auf der Wiese in der Wart im Herbst genügend goldene Früchte schenken, haben Sie eventuell das Glück, das Quitten-Parfait des Hauses geniessen zu dürfen – es ist absolut himmlisch und ich finde, dies ist ein würdiger Abschluss in der Wart! Geschichtlich hat die Wart noch viel mehr zu erzählen – am Besten ist es, den Ort gleich zu besuchen.

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Redaktion: Brigitta Michel und Anita Eggenberger I Kontakt: anita.eggenberger@eggenberger-treuhand.ch

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