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PräsidentinZug
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Präsidentin:

Astrid Schwendimann
Rinderweidstrasse 26c
8910 Affoltern a.A.

044 761 00 70
079 209 69 14

a.schwendimann@datazug.ch

Portrait der Präsidentin

Gartenportrait Schwendimann
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Kopf Gartenportrait Astrid Schwendimann
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rosengesellschaft zug - Gartenportrait Astrid Schwendimann

Gartenportrait Zita Marty

Mein Bauerngarten, ein erst 40-jähriger Zeuge barocker Gartengestaltung
Zita Marty, Haus Geeren in Hünenberg

Jetzt, wo ich seit dem Tode meines Gatten (Landschaftsarchitekt) die verschiedenen Gartenteile fast selbstständig hege und unterhalte, denke ich oft zurück an die Zeit, wo ich unser künftiges Heim anno 1978 zum ersten Mal sah. Das Dach zum Teil eingestürzt, die Böden durchgebrochen. Jahrelang rann der Regen durchs ganze Haus, nie hätte ich daran gedacht, dass aus einer solchen Ruine und dem überwucherten Garten etwas so Gefreutes werden könnte.. Als kleiner Anhaltspunkt diente die südseitige Fensterfront, wo im Erdgeschoss durchs zweite Fenster von links bereits kräftige Brombeerhecken in die Stube vordrangen, und sich darin heimisch fühlten, wie ich es heute tue.
Rückblick: Das zerfallene Riegelhaus, das wir vor vierzig Jahren kauften und buchstäblich in die Nachwelt retteten, wird heute geschmückt von verschiedenen Gartenelementen. Vom Fischteich über einige Rebstöcke, Fruchtbäume und Beerensträucher ist vieles anzutreffen. Unsere gemeinsame Gartengestaltung ahmt einen historischen Bauerngarten nach. Als Erweiterung mit den gleichen Kantenmassen zum originalgetreu renovierten Bauernhaus verwendeten wir die Merkmale eines barocken Planungsstils. Dies ergab uns eine Vorgabe mit einem grossen Spielraum für kreative Ornamentik. Es sind aber nicht nur die Umrandungen, welche dem Bauerngarten seine Form geben, sondern auch mannshohe runde, ovale oder heckenförmige Buchspflanzen in ihrem immergrünen Kleid, die als Ganzes wirken. An der Ecke des Hauses, in der Böschung, beim Vorplatz wie auch entlang der Wege sind sie raumaufteilende Elemente mit ganzjährig attraktiver Wirkung geworden. Sie lenken als Sichtachsen, führen als Wegweiser oder setzen weitere Akzente am Rand der gepflästerten Wegelemente.
In ihrer Ausstrahlung sind Buchsformen ausdrucksstark im Frühling, wenn der saftig grüne Austrieb, falls er nicht dem Frost, Pilz oder Zünsler zum Opfer fällt, seine Gestaltungsformen hervorhebt. Im Spätsommer, wenn die exakten Kanten mit der tiefer stehenden Sonne ihre Schattenspiele hinterlassen, und auch im Winter, wenn Schnee die grünen Formen weiss überzieht.
Besonders schön kontrastieren die klaren Schnittformen mit den fülligen Blüten sich emporrankender Rosen. Die Artenvielfalt reicht von den weissen bis zartrosa Kletter-rosen wie „Kir Royal“ über tiefrote Strauchrosen „Tuscany“ und „Rose de Rescht“ bis hin zum „Gruss von Aachen“ und schmucken Rosenstämmchen. Im Weiteren gedeihen Clematis mit weissem und rosafarbenem Schlafmohn, diverse Glockenblumenarten, Lavendel und viele Küchenkräuter, die einst als Beute von Feldzügen den Weg in unsere Gärten fanden. Obschon fremden Ursprungs, gelten als besonders in der Schweiz beliebte Gewächse wie Buchweizen, Tulpen und Türkenmohn aus Asien, Dahlien, Zinnien, Tomaten, Fuchsien und Bohnen aus Südamerika, Astern, Sonnenhut, Kürbis und Indianernessel aus Nordamerika sowie Chrysanthemen und Blauregen aus China und Japan.
Anders als in traditionellen Bauerngärten ist mein Gemüsegarten darin nicht integriert, sondern auf der anderen Seite meines am Hang gegen die Reussebene liegenden Grundstückes. Dafür enthalten die einzelnen Segmente nebst Rosen und Sommerflor auch meistens üppig behangene Beerensträucher.
Meine Freude am Erhalt dieses Bijou und seiner ganzen Umgebung ist riesig. Wie lange ich noch die Kraft dazu aufbringen kann, diesen Unterhalt zu leisten weiss ich nicht. Nur wenn der April - wie dieses Jahr - wieder einmal so heftig in mein Handwerk pfuscht, könnte es mir verleiden. Da die Natur aber draussen stattfindet und uns so viel Schönes zu geben imstande ist, werde ich endgültige Schritte wohl weiter hinausschieben.

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