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rosengesellschaft zug - Gartenportrait Margrit Aschmann

Gartenportrait Margrit Aschmann

Meine Rosen – Ein Gartenportrait

Ich hatte in meinem Garten schon immer Rosen, Sorten wie Louis de Funès oder Queen Elisabeth. Auch Papa Meilland blühte ohne jede Pflege. Ich wusste nicht, dass Rosen eine besondere Pflege benötigen.

Meine Rosenbegeisterung begann an einem Samstag im Juni vor etwa 25 Jahren, als die frisch gegründete Zuger Rosengesellschaft die Altstadt prächtig schmückte. In allen Brunnen schwammen Rosen, an den Ständen gab es zahlreiche wunderschöne Gartenrosensträusse. Es war eine richtige Offenbarung für mich. Der Anfang meiner Rosenliebe begann.

Also ging ich nach Hause und begann zu planen. Platz genug war da und bald entstand aus einem Teil des Rasens eine kleine Rosenlandschaft. Ich verstand nicht viel von der Sache und Fehlinvestitionen waren vorprogrammiert. So setzte ich vier oder fünf „Schneeflocke“. Diese Rose machte ihrem Namen alle Ehre. Sie flockte unaufhörlich während ihrer ganzen Blütezeit überallhin und das ärgerte mich so, dass ich sie ausgrub, neben das Beet legte und einfach vertrocknen liess. Und die gelben Englischen Rosen wie Evelyne wucherten bei mir über alle Massen. Ihre Triebe waren vielfach überlang. Sie wuchsen wild und unordentlich ineinander. Ihre Blüten waren zwar makellos. Dennoch wollte ich sie bei mir nicht. Sie wurden allesamt ausgegraben, durften aber weiterleben. Meine Schwägerin im Bündnerland übernahm sie gerne.

Als ich nach einigen wenigen „Rosenjahren“ aus dem Haus auszog und die Langrüti verliess, blieb der Garten auf sich gestellt, allein, ohne Pflege, ohne Schnitt oder Winterschutz. Es schien ihm nicht viel auszumachen. Die Rosen blühten, als wäre nichts geschehen. Das habe ich auch im ländlichen Frankreich gesehen, als ich auf einer Velotour durch viele Dörfer fuhr. Viele wahrscheinlich verlassene Häuser schmücken sich dort noch immer mit wundervoll blühenden Kletterrosen, etwas verwildert zwar und verknorrt, aber doch zuverlässig und standhaft.

Der neue Garten

Ich lernte meinen neuen Partner im Winter kennen. Im Dezember denkt man nicht an Gärten. Als aber der Frühling kam, sah ich, dass sich sein Rasen vor dem Haus vorzüglich für einen Rosengarten eignete!

In bester Zusammenarbeit entstand zügig der neue Garten. Ich plante, Christian grub immer wieder ein Stück Rasen um und neue Pflanzen ein. Wir stampften den Boden fest, wir richteten alles so, bis es stimmte und wir wässerten – und Neues planten.

Aus Dutzenden von selber gezogen Buchsetzlingen entstanden vier Dreiecke. Sie bilden ein Halbrund, was den notwendigen Rahmen zur Präsentation ergibt. Es entstand ein rotes Beet, ein weisses resp. helles, ein orange-gelbes und dazu eines, das nur den hohen American Pillar beherbergt. Dazu gesellte sich viel Storchenschnabel, vor allem der Blau-Violette hat es mir sehr angetan. Er deckt schön den Boden ab und macht das Farbenspiel komplett.

Missgeschick mit Folgen

Die Pflanzen aus dem alten Garten wurden allesamt ausgegraben. Sie durften nun endlich in ihr neues Zuhause umziehen. Und sie hatten es viel besser als vorher. Anstatt verwaiste Geschöpfe zu sein, bekamen sie nun sogar zwei pflegende Gärtner. Was will man da noch mehr? Sie bedankten sich dafür mit gutem Wuchs, Gesundheit und perfekten Blüten.

Natürlich ging auch da nicht alles reibungslos. Weil ich so viele unbeschriftete, wurzelnackte Rosen transportierte, wusste ich von einigen die Sorte nicht und so standen in der nächsten Blütezeit unpassende Rosen beieinander! Also mussten einige erneut das Umpflanzen über sich ergehen lassen. Nur eine einzige Rose nahm mir das Übel, nämlich die Eden-Rose. Ihre Blüten sind zwar so, wie sie sein sollen, doch ihre Triebe wachsen kaum mehr als etwa 60 cm.

Eine Rose, die Rose de Rescht, widersetzte sich erfolgreich ihrer zweiten Versetzung. Ihre Wurzeln wurden wohl nicht vollständig ausgegraben. Sie präsentiert sich nun im einen Beet farbrichtig, am ersten Ort aber immer noch rot neben orange, stark und unbekümmert.

Begleitpflanzen

Was sind Rosen ohne ihre klassischen Begleiter? Nach und nach gesellte ich viele kontrastfarbige Clematis zu den Rosenbögen und Kletterrosen, meistens gerade zwei auf einmal. Clematis lockern die Steife der Rosen auf und machen Teile des Gartens ein bisschen wild. Das gefällt mir. Die Strenge der Buchsbaumhecke und der Rosentriebe zum einen, das Unbekümmert sein der weich und unkontrolliert in die Kletterrose hineinwachsenden Clematis zum Anderen. Mein lang und prächtig blühender Rittersporn kennt keine Schneckenangriffe. Warum, weiss ich nicht. Aber - wie oft habe ich erfolglos versucht, Margriten im Garten anzusiedeln? Dafür blühen neben dem Sandkasten schon etwa zwei Monate lang zwei blaurote Malven. Sie kamen freiwillig und ich denke, es passt ihnen gut bei mir.

Jetzt im Herbst blüht zum zweiten Mal, aber reich, der Rosenstamm Swany. Die dunkelrote Dark Lady macht es ihm nach, fast so schön wie im Juni und die Bonita versucht es auch noch, wenn auch mit halber Kraft. Ein gelbblühender, aufgeschossener Fenchel, hoch und ausladend, kann sich jetzt so richtig entfalten.

Die Jahreszeit der blühenden Pflanzen geht langsam zu Ende – was bringt das nächste Jahr?

12. September 2016

Margrit Aschmann

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