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rosengesellschaft vully - Rückblick

Reise nach Sangerhausen

Text: Ruth Flückiger Bilder: Arlette Caminada

Wer mit Ueli Jöhr auf Reisen geht, muss früh aus den Federn. Bereits kurz nach 8 Uhr landeten wir in Berlin Schönefeld und kamen nach einer knapp einstündigen Fahrt mit dem Mietauto im Hotel Markgraf in Lehnin gerade rechtzeitig zum Frühstücksbuffet. Anschliessend ging es nach Brandenburg an der Havel zur ersten Station unseres BUGA-Besuchs. Die diesjährige Bundesgartenschau – sie findet alle zwei Jahre in einem andern Bundesland statt – ist von April bis Oktober in fünf Städten der Havelregion angesiedelt.

Ein langer Treppenaufgang führt in Brandenburg hinauf zum Marienberg, der grössten Parkanlage der 1000-jährigen Stadt. Unser Interesse galt vor allem dem „Rosenrad“ mit modernen Rosen, aber auch dem Heidegarten, der uns zeigte, dass ein Moorgarten eine Fülle anderer Pflanzen als nur Rhododendrons beherbergen kann. Auffällig in der ganzen Anlage die dekorativen Zierlauchkugeln. Leider war unser Besuch durch Regen und Kälte beeinträchtigt, doch am Nachmittag konnten wir bei besserem Wetter die 33 ideenreich angelegten Themengärten direkt an der Havel besuchen. Da gab es einen „Garten Eden“, bei dem man nur durch Lücken im Zaun das verlorene Paradies entdecken konnte. Auch dem Brandenburger Dichter Theodor Fontane (1819–1898) wurde die Reverenz erwiesen mit der bildhaften Darstellung seines Gedichtes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Den Abschluss der Besichtigung bildete die Blumenschau in der Kirche St. Johannis mit opulenten Blumenkränzen und Kreationen für Feste.

Am zweiten BUGA-Tag waren Premnitz und Rathenow auf dem Programm. In Premnitz sind die Schaugärten vor allem entlang der Havel angelegt. Von einer 10 m hohen Aussichtsplattform hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die einzigartige Havellandschaft. In Rathenow sind der Optikpark und der Weinberg mit einer 348 m langen schwungvoll über die Havel gezogenen Brücke verbunden. Während der Optikpark, so genannt nach der in Rathenow beheimateten optischen Industrie, mit gross angelegtem Seerosenteich und optischen Elementen in Form von Farbpyramiden aufwartet, geht es im fast 13 ha grossen Weinberg durch verwunschene Waldwege, bis man plötzlich den 145 m hohen Bismarckturm erblickt, umgeben vom üppig bepflanzten Senkgarten und dem kargen Fels- und Steppengarten. Auf der Fahrt zu unserer zweiten Herberge, dem Schloss Plaue, ging es durch weite Getreidefelder, durchbrochen mit Hecken und alten Bäumen, und immer wieder fuhren wir durch alte Alleen, die noch aus der Zeit der Pferdefuhrwerke stammen. Die reiche Ausstattung des Schlosses wurde leider zu DDR-Zeiten geplündert und zerstört. Seit 2006 in Privatbesitz, wird es nun restauriert. Auch hier begegneten wir Fontane, hat er doch Schloss Plaue in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschrieben. Ein Apéro auf der Havelterrasse und ein Essen im grossen Festsaal schlossen diesen erlebnisreichen Tag ab. Rechtzeitig verliessen wir Plaue, da uns bis zum Rosarium Sangerhausen eine rund zweistündige Fahrt bevorstand. Sangerhausen befindet sich westlich von Halle im Bundesland Sachsen-Anhalt. Das Rosarium beherbergt mit zirka 8‘500 Rosenarten die grösste Rosensammlung der Welt. Auf dem 13 ha grossen Areal sind etwa 80‘000 Rosenstöcke gepflanzt. Besonders imposant ist der Säulengarten mit den Kletterrosen, aber auch der formal angelegte Jubiläumsgarten, erstellt 2003 für 100 Jahre Aufbau und Erhalt des Rosariums. Alles ist schön gepflegt und jede Rose mit Namensschild versehen, kaum zu glauben, dass hier nur 30 Personen arbeiten. Bis am späteren Nachmittag hatten wir Zeit, die weitläufigen Gartenräume zu durchwandern, doch dann hiess es, Abschied nehmen. Herzlichen Dank an Ueli für die perfekte Organisation dieser Reise, die uns unvergessliche Momente beschert hat.

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