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Johannes Greiner
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gartenprofi 2017 - Arbeiten im Juni
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gartenprofi 2018 - Arbeiten im Juni

Noch selten gab es dermassen Blütenstaub wie in diesem Jahr. Irgendwie scheinen alle Pflanzen den Blütenverlust durch Spätfrost des letzten Jahres wieder wett machen zu wollen. Damit einhergehend betäubende Düfte, die die Blüten allabendlich verströmen ...

Abgeknickte Blütenknospen

Ursache ist der Rosenblütenstecher (Anthonomus rubi) - besser bekannt als Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher - der auch Fingerkraut, Brombeeren und Nelkenwurz befällt. Nach Überwinterung als Käfer wird er erst in der Zeit April/Mai wieder richtig aktiv, wenn die Temperaturen über 18 °C ansteigen. Neben Blattfrass schädigt er auch die Blüten durch Anbohren und Eiablage. Damit sich das Ei und die Larve vorerst ungestört entwickeln können, sollte die Blüte nicht mehr weiterwachsen. Das erreicht der Käfer, indem er den dünneren Stiel nahe der Blütenknospe rundherum anknabbert. Damit knickt diese ab. Fatal ist, dass ein Weibchen so an die 100 Knospen ruinieren kann. Sind dann wieder neue Käfer entstanden, machen diese sich wieder auf den Weg und schädigen durch Reifefrass erneut Blätter. Nach einer Sommerruhe sucht er wieder ein Winterversteck auf und überdauert dann bis zum nächsten Frühjahr. Vorbeugend sind die frisch abgeknickten Blüten möglichst gleich zu entfernen und mit dem Kehricht zu entsorgen. Kompostierung ist nicht anzuraten, weil sich je nach Stadium der Larven in der Blütenknospe durchaus auch dort noch Käfer fertig entwickeln können und dann von dort aus wieder einwandern und ihr gefrässiges Unwesen treiben. Eine direkte Bekämpfung des Käfers ist derzeit nicht bewilligt. Wird jedoch zur Zeit des Stadiums ‘Knospen gerade entwickelt’ und sichtbar mit dem biologischen Perfetto gegen blattfressende Raupen und Thrips 0,6-0,8 % (6-8 ml/1 l Wasser auf 10 m²) oder Minierfliegen 0,8-1,6 % (8-16 ml/1 l Wasser auf 10 m² gespritzt, werden die Rosenblütenstecher durch die Nebenwirkung gleich miterfasst.

Knospensterben

Das Knospensterben wird durch den Pilz Seifertia azaleae (syn. Pycnostysanus azaleae, Briosia azaleae) hervorgerufen. Der Pilz schädigt nur die Knospen der Rhododendren. Dieser infiziert die Pflanze jedoch vor allem dadurch, dass die Rhododendronzikade (Graphocephala coccinea) bei der Eiablage gleichzeitig Sporen der Schadpilzes verbreitet. Über die Einstichstellen und die damit auftretenden Wunden dringt der Pilz in die Knospen ein. Die Larven schlüpfen dann im April. Die adulten Zikaden sind vor allem von Juli bis September aktiv. Zwar sind Kupfer-Produkte gegen die Krankheit bewilligt, die beste Wirkung hat jedoch die Bekämpfung der Zikaden. Meist werden erkrankte Knospen erst spät erkannt und dann nützt die Fungizid-Spritzung nichts mehr. Um die Möglichkeit der Pilzübertragung zu reduzieren, ist es am besten, befallene Knospen regelmässig zu entfernen und bei erstem Auftreten der Zikade mit 1-2 Spritzungen im Abstand von 10-14 Tagen die Ausbreitung der Sporen zu vermindern. Da derzeit kein Produkt mit Bewilligung direkt gegen die Rhododendronzikade vorhanden ist, kann die Nebenwirkung vom biologischen SanoPlant Neem 0,3 % (30 ml/10 l Wasser) genutzt werden, wenn gleichzeitig vorhandene Blattläuse, Minierfliegen, Spinnmilben, Thripse oder Weisse Fliegen bekämpft werden. Um den Spritztermin noch genauer zu bestimmen, können Spezialisten auch mit Fangfallen das Vorhandensein der Zikade feststellen.

Sommerhitze heisst Donner und Blitz ...


Und manchmal ist dann auch Hagel dabei. Durch die Schläge entstehen dann viele Wunden und in Folge die Grundlage für Fäulen. Sind krautige Pflanzen unersetzbar, heisst es jetzt retten. Pflanzen erst trocknen lassen, dann am nächsten Tag gegen die schnell auftretende Graufäule mit Switch 0,12 % (1 g auf 0,83 l Wasser) behandeln. Auch Gehölze und Rosen müssen erst trocknen. Grössere Rindenabplatzer und Wunden werden gesäubert und mit Wundverschlusspaste geschlossen. Anschliessend können auch diese sowohl mit Switch als auch mit Cupromaag 35 0,43 % Gehölze (43 g/10 l Wasser) und 0,7 % Rosen (70 g/10 l Wasser) oder SanoPlant Kupfer 0,6 % (60 ml/10 l Wasser) geschützt werden. Trotz dem immensen Schaden Dosierung genau einhalten.

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