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Vully Präsident
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Präsident

Ueli Jöhr
Chemin des Oches 3, P.P. 33,
1789 Lugnorre

Tel. 079 424 00 80

info.vully@rosengesellschaft.ch

Portrait des Präsidenten

Statuten

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Rückblick 2019
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rosengesellschaft vully - Rückblick 2019

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Rückblick: 11. bis 14. Juni 2019

Reise nach Wien

Text: Ueli Jöhr    Foto:  Arlette Caminada

Die Reisegruppe der Rosengesellschaft Vully genoss vier herrliche Tage in Wien und Umgebung mit Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten, darunter das Rosarium im Kurpark von Baden bei Wien, das eine 200-jährige Tradition hat und mit 25‘000 Rosenpflanzen und mehr als 900 Sorten nach meiner Meinung einiges mehr bietet als das weltgrösste Rosarium in Sangerhausen. Eine Entdeckung war das Schloss Hof, erbaut 1620, östlich von Wien, grenznah zur Slowakei mit riesigen Barockgärten, die auf sieben Terrassen angelegt sind. Das Kulinarische durfte auch nicht zu kurz kommen mit Wienerschnitzel, Tafelspitz, Sachertorte etc. Beim Heurigen bedankten wir uns bei Helke und Harald Lutz einerseits für die Gastfreundschaft in der neu bezogenen Altersresidenz und andererseits für das Mitgestalten der unvergesslichen Rosentage in Österreich.


Rückblick: 23. Juni

Rosenconcours und Rosentaufe

Text: Ruth Flückiger
Foto: Ueli Jöhr

Bei schönstem Sommerwetter trafen wir uns zum diesjährigen Rosenconcours in Lugnorre.
Trotz des heftigen Hagelschlags zehn Tage zuvor präsentierte sich Ueli Jöhrs Rosarium in voller Pracht. Zur Auswahl standen zehn Rosen, die Ueli von A bis K bezeichnet hatte, und die Bewertung konnte beginnen.  Das war ein lustiges Geläufe von einem Stock zum andern, hin und her und wieder zurück. Soll ich jetzt die Weisse oder doch die Rosarote wählen? Zuletzt flüsterte jede und jeder den zur ausgewählten Rose passenden Buchstaben in Uelis Ohr. Hier die Rangliste:
1. „Sweet Haze“, Bodendecker auf Stamm, von Tantau
2. „Bukavu“, Moschata-Rose, von Lens
3. „Sourire d’Orchidée“, Buschrose, von Croix
Die Siegerrose „Sweet Haze“ ist rosafarben und sieht mit ihren orangen Staubgefässen sehr dekorativ aus.
Als Überraschung und Höhepunkt des Tages fand anschliessend die Rosentaufe statt. Die bezaubernde weisse Rose mit blass-oranger Mitte wurde auf den Namen „Elisabeth von Vully“ getauft und gebührend mit Champagner begossen. Von den Spritzern haben auch ein paar ungekrönte Häupter etwas  abbekommen!
Unser Mitglied Hans-Ruedi Kilchenmann, seines Zeichens Fleischfachmann, grillierte zum Festmahl die selbstgemachten Würste und neue Bratkartoffeln. Dazu konnten sich alle am Salatbuffet bedienen, zu dem sogar Anita, die dem Concours leider fernbleiben musste, mit einem feinen Kartoffelsalat beigetragen hatte. Bei Kaffee und den mitgebrachten Kuchen und Desserts wurde die Kameradschaft unter den Rosenfreunden bis in den Nachmittag hinein gepflegt. Vielen Dank an alle, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben, vorab an Elisabeth und Ueli für die Gastfreundschaft.


Rückblick: 27. April 2019

Blumenmarkt im Parc de Schoppenwihr im Elsass

Text: Ueli Jöhr - Bild: Arlette Caminada

Trotz regnerischem Wetter starteten wir am frühen Morgen in Richtung Elsass. In Schoppenwihr, etwas nördlich von Colmar, befindet sich der erste biologische botanische Garten von Frankreich. Weitere interessante Details können im Internet erkundet werden: http://www.schoppenwihr.com.
Der Pflanzenmarkt ist längs der immensen Allee und um die Gebäude des riesigen Gutes nach Pflanzenarten eingerichtet. In den Stallungen sind jegliche Gartenartikel und Hilfsmaterialien ausgestellt und zum Kaufen bereit. Einige lustig eingerichtete Imbissecken und Restaurants bringen einem mit ideenreichen Plättli und dem französischen Tischwein immer wieder in Bewegung.
Die Auswahl der Pflanzen ist riesig und vor allem Spezialitäten sind zu finden, und die Kultivateure beraten nicht mit wenig Stolz und Herzblut. Auf dem Retourweg via Jura liessen wir uns in einer Métairie bei einem traditionellen Nachtessen verwöhnen. Es war ein erfolgreicher, erlebnisvoller Tag, den wir nächstes Jahr sicher wiederholen werden.


www.rosarium-vully.ch

Gärtnerei

Ueli Jöhr, dipl. Gartengestalter

Das Stichwort „Gärtnerei“ ist uns von der roseninfo-Redaktion vorgegeben worden. Als Gärtnerssohn und Präsident der Rosengesellschaft Vully fühle ich mich verpflichtet, mich persönlich dieser Aufgabe zu stellen. Anstatt Daten von heutigen hoch technisierten, digitalisierten Industriegärtnereien aus Holland oder Deutschland aufzuzeigen, erlaube ich mir, Ihnen meine eigenen Gärtnerei-Erlebnisse zu schreiben. Mein Beispiel soll aufzeigen, wie auch auf dem Gärtnereigebiet das eigentlich Interessante am Beruf verloren geht.
Ich wurde am 24.2.42, während der Zweite Weltkrieg tobte, geboren. Der Vater konnte nur hie und da dank des Heimurlaubs zu Hause gärtnern und so unsere Ernährung mit selbst gezogenem Gemüse sicherstellen. Aus dem Kinderwagen konnte ich meine Mutter beobachten, wie sie auf dem Wochenmarkt unsere Produkte – ohne Märkeli – verkaufen konnte.
Sämtliche Pflanzen wurden von Grund auf in unserer Gärtnerei kultiviert.
So konnte ich miterleben, wie die Samen ins Erdreich gelegt wurden, wie beispielsweise  Geranienstecklinge bereits Ende August gemacht und nach der Bewurzelung eingetopft wurden. Ende Februar erhielten die
Geranienpflanzen den sogenannten Endtopf, um am Muttertag als grosse, prächtige Pflanzen verkauft zu werden.
Heute werden die noch kleinen Geranienpflänzlein im März aus dem Ausland importiert, in den Endtopf gepflanzt. Der grösste Teil der Geranien wird bereits ab April von Landi, Coop, Migros und Co.  – wenn auch nur in mässiger Qualität – importiert und verkauft. Dieses Beispiel ist stellvertretend für den heutigen Pflanzenmarkt.
Viele Dorfgärtnereien sind mittlerweile verschwunden und haben zum Teil den Gartencentern Platz gemacht. Das sind schlechte Zukunftsaussichten für die Nachkommen, da zu hohe Bodenpreise ein Überleben oft unmöglich machen.  Zudem kämpft die Konkurrenz mit ungleichen Voraussetzungen auf dem Pflanzenmarkt. Schweizerprodukte wären schon noch erwünscht, allerdings ist der Preis für viele Konsumenten zu hoch.
Die Möglichkeit, ein tägliches Erleben als Gärtner/in,  wie sich Pflanzen entwickeln können, um schlussendlich als Gemüse, Beeren oder Blumen den Konsumenten zu beglücken, wird immer seltener.
Seit bald 80 Jahren durfte ich fast alle Facetten des Gärtnerberufes erleben und dabei viele lebenswerte Momente geniessen. Erst im höheren Alter wurde mir so richtig bewusst, dass ich ein riesiges Glück hatte, als Gärtnerssohn geboren zu werden. Ich würde diesen Beruf nach wie vor wählen, lernen und erleben wollen.
Ich hoffe sehr, dass es meine Gesundheit noch möglichst lange erlaubt, mich meinen Spezialitäten im Rosarium Lugnorre zu widmen.


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Rückblick: 27. März 2019

Rosenschnitttraining

Text: Ruth Flückiger Bild: Arlette Caminada

Für das Rosenschnitttraining vom 27. März mussten sich die Teilnehmenden warm einpacken, wehte doch im Rosarium Lugnorre eine eiskalte Bise. Der Willkommens-Apéro mit rezentem Gâteau du Vully gab uns allen aber bereits die nötige Energie, um Ueli Jöhrs Ausführungen zu folgen. Einmal mehr führte er uns auf anschauliche Art und Weise vor Augen, wie die Rosen geschnitten werden müssen. Eigentlich könne man fast nichts falsch machen, erklärte er. Beim blossen Zuschauen sieht es auch immer so einfach aus. Erst wenn man dann selber vor dem Rosenstock steht, kommen die Schwierigkeiten. Doch beim Üben an Uelis kräftig gewachsenen Rosen konnten viele Fragen geklärt werden.
Nach getaner Arbeit wartete im warmen, hübsch hergerichteten Treibhaus Uelis währschafte Gemüsesuppe auf uns, die er diesmal – wegen eingegangener Reklamationen – mit besonders vielen Wursträdli angereichert hatte. Zum Kaffee gabs wieder feines Gebäck aus den Küchen der Rosenfrauen.


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Rückblick: 25. Februar 2019

Mitgliederversammlung

Ruth Flückiger

Die Mitgliederversammlung vom 25. Februar in der Auberge des Clefs in Lugnorre war sehr gut besucht. Unser Präsident Ueli Jöhr hielt in seinem Jahresbericht Rückschau auf die Anlässe im 2018: Eine Englandreise zu den riesigen Parks, der Besuch privater Gärten, eine Emmentalfahrt mit der Besichtigung eines modernen Roboterstalls und  der Dahlienschau Waldhaus bei Lützelflüh. Als Höhepunkt des Vereinsjahres kann bestimmt das 10-Jahre-Jubiläum bezeichnet werden, an dem in launigen Reden Erinnerungen an die Geburt unserer  Rosengesellschaft  wach wurden und wir in Uelis Treibhäusern seine reichhaltige Bernerplatte genossen.
In diesem Jahr sind neben dem traditionellen Rosenschnitttraining, dem Besuch privater Gärten, dem Rosenconcours und dem Kranzbinden eine Kamelienreise im Frühling und ein Ausflug in den Jura im Herbst geplant. Dazu wird eine Auslandreise organisiert.
Erfreulicherweise konnten sechs neue Mitglieder aufgenommen werden.
Der zweite Teil der Versammlung galt dem Austausch unter den Rosenfreunden, wobei auch das Risottoessen, serviert vom Gastgeberehepaar Theres und Werner Rätz, zum längeren Verweilen beitrug. Herzlichen Dank an alle, die mit ihrer Teilnahme an den Anlässen und ihrer Treue zur RG Vully beitragen, dass wir eine so schöne „Rosenfamilie“ sein können. Ein spezieller Dank geht an unseren Präsidenten, erstens für seinen unermüdlichen Einsatz und zweitens für den Apéro, den er uns aus Anlass seines Geburtstages gespendet hat.

Auch dieses Jahr fand die Mitgliederversammlung in der Auberge des Clefs in Lugnorre statt.

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