*
Rosengesellschaft2016
blockHeaderEditIcon

                            

Hauptmenu2016
blockHeaderEditIcon
Kontakt
blockHeaderEditIcon

Kontakt:

Oskar Marti – Chrüteroski, Meggen
Kontakt: 079 469 35 23
info@chrueteroski.ch

Text und Bilder: Oskar Marti


Bookshop / www.landliebe.ch

Fr. 68.-- zu bestellen bei Oskar Marti

info59-Chrueter-April2019-Portrait
blockHeaderEditIcon

info60

Waldmeister - Galium odoratum

Der Waldmeister gehört zur  Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Man nennt ihn auch: wohlriechendes Labkraut, Herzensfreude, Maitee, Tabakskraut oder Sternleberkraut.
Die Pflanze wird 10-25 cm gross und hat einen dünnen, vierkantigen Stengel, an dem in Quisten lanzettörmige, dunkelgrüne, zarte Blätter stehen. Die Blütenstände sind schirmförmig. Die Krone ist weiss und trichterförmig mit spitzen Zipfeln. Blütezeit:  April-Juni. Der Waldmeister liebt schattige und feuchte Buchen- und Nadelwälder.
Das ganze Kraut sollte vor Gebrauch in Plastiksäcken eingefroren werden. Das Aroma entwickelt sich 30-50-mal stärker. Kann aber auch zum Trocknen für Tee zubereitet werden.
Der angenehme Duftstoff Cumarin wirkt herzstärkend und beruhigend. Überdosierung kann Kopfweh und Schwindel auslösen.
Der Waldmeister hat seinen Namen bekommen, weil er ein Meister im Wettervorhersagen ist. Machen Sie einen Spaziergang durch den Wald und wenn es stark nach Waldmeister duftet, können Sie sicher sein, dass Regen im Anzug ist. Übrigens, Pfarrer Künzli hat mit getrocknetem Waldmeister, Thymian und Huflattich eine Tabakmischung gemacht.


Rezept im Mai

Waldmeistersirup – ca. 2 L

Zutaten:
1 kleines Sträusschen Waldmeister, gefroren
1,5 l Wasser
1 kg Zucker
30 g Zitronensäure (Drogerie oder Apotheke)
1,5 Bio Zitronen
1 Msp Natriumbenzoat (Drogerie oder Apotheke)

Zubereitung:
Wasser und Zucker so lange kochen, bis die Lösung klar ist. Auskühlen lassen. Zitronensäure mit etwas Zuckersirup anrühren und zum restlichen Sirup geben. Die Zitronen in Scheiben schneiden und mit dem Waldmeistersträusschen zusammen in den Sirup geben. Zugedeckt 5 Tage kühlstellen. Zwischendurch 2-3-mal umrühren und nach 5 Tagen eine Messerspitze Natriumbenzoat mit Sirup angerührt untermischen. Den Sirup abseihen und in Flaschen abfüllem. Kühl aufbewahren.
Übrigens: Natriumbenzoat  verhindert, dass eine Gärung entsteht und die Flaschen platzen können. Sirupe werden dadurch 1 Jahr haltbar.

 

 

 


info 59

Für alles ist ein Kraut gewachsen

Bärlauch – Allium ursinum

Oskar Marti

Der Bärlauch gehört zur Familie der Liliengewächse. Er wird auch wilder Knob-lauch, Rämschele, Waldknoblauch, Zigeunerlauch, Bärenkraut und Wurmlauch genannt.
Die Pflanze besitzt eine längliche Zwiebel mit weissen, durchsichtigen Häuten. Die grundständigen Blätter sind lanzettlich und langgestielt, mit einem dreikantigen Stengel. Grösse 20–30cm. Dort finden sich bis 20 weisse, sternförmige, in Scheindolden angeordnete Blüten.
Zu finden ist der Bärlauch in Auenwäldern, Laubmischwäldern, Buchenwäldern, Hecken und Gärten mit Baumbestand, so dass man ihn schon von weitem riecht. Seine Blätter bedecken dicht den erwachenden Frühlingsboden, aber schon im Juni sterben sie wieder ab, so dass im Hochsommer vom Bestand nichts mehr zu sehen ist. Verwendet werden die jungen Blätter, Knospen, Blüten zu Dekoration.
Die Pflanze ist sehr gesund und kann als Ersatz des Knoblauchs verwendet werden. Die Pflanze soll im Frühling die erste Nahrung des wild lebenden Bären gewesen sein und trägt deshalb seinen Namen.

info59-Maiglöckchen
blockHeaderEditIcon
Wichtige Anmerkung: Aufgrund der Ähnlichkeit des Bärlauchs mit den giftigen Blättern der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose muss man die Pflanzen beim Sammeln genau überprüfen und vor allem an ihr riechen (Maiglöckchenblätter riechen nicht). Zur Kontrolle zerreibe man die Blätter zwischen den Fingern, wobei beim Bärlauch der Knoblauchgeruch  austritt.

Giftige Blätter der Maiglöckchen

info59-Rezept Bärlauchpasste
blockHeaderEditIcon

Rezept im April

Bärlauchpaste

100 g   Bärlauchblätter
  10 g   Salz
   1 dl   Sonnenblumen-, Oliven- oder
             Rapsöl
Zubereitung: Die jungen, frischen und sauberen Blätter mit dem Messer fein schneiden und mit den übrigen Zutaten im Mixer sehr kurz pürieren. In ein sauberes Glas einfüllen, verschliessen, kühl und dunkel lagern, so bleibt die Paste 1 Jahr haltbar. Überall wo es gilt, einen Hauch von Knoblauch, sei es für Suppen, Saucen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Pilz- und Teigwarengerichte beizufügen. Herrlich, aber aufgepasst mit dem Salzen, da sollten Sie sparsam umgehen.

Redaktionsteam - Adressverwaltung
blockHeaderEditIcon

redaktion
adressverwaltung

Jeannette Simeon-Dubach,
Hörndlirain 22, 6318 Walchwil 

+41 41 759 05 25
+41 79 216 77 43

redaktion@rosengesellschaft.ch

adressverwaltung
adresse@rosengesellschaft.ch

webmaster
blockHeaderEditIcon

Redaktion & Webmaster

Brigitta Michel
Plessurquai 49, 7000 Chur

+41 81 252 44 92
+41 79 308 18 22

info@rosengesellschaft.ch

Beratung rund um die Rose
blockHeaderEditIcon

beratung
rund um die rose

Ueli Jöhr
Chemin des Oches 3, P.P. 33
1789 Lugnorre

+41 79 424 00 80

rosarium@sunrise.ch

Mitglied werden
blockHeaderEditIcon

MITGLIED WERDEN

Elektronisches Formular
bitte audrucken, ausfüllen und
an die entsprechende
rosengesellschaft schicken

Datenschutz-Login
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail