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Oskar Marti – Chrüteroski, Meggen
Kontakt: 079 469 35 23
info@chrueteroski.ch

Text und Bilder: Oskar Marti


Bookshop / www.landliebe.ch

Fr. 68.-- zu bestellen bei Oskar Marti

info59-Chrueter-April2019-Portrait
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Gänseblümchen - Bellis perennis

Das Gänseblümchen gehört zur Familie der Korbblüter. Wir kennen dafür auch andere Namen wie: Massliebchen, Magdlieben, Marienblume, Osterblume, Geissblümli und Müllerblümli.
Die Blätter der Pflanze sind grundrosettig, verkehrt eiförmig. Die rosig überhauchten Blütenspitzen mit goldgelben Scheiben sitzen einzel auf einem blattlosen 10-15 cm langen Stengel. Das Gänseblümchen blüht von März bis November. Die Pflanze ist in ganz Europa, in Asien  und Nordamerkika heimisch. Man findet sie überall auf Wiesen- und Grasplätzen, im Gartenrasen, in Triften der Alpen bis über 2000 m. Höhe. Die jungen Blätter werden im Frühling gesammelt und mit Feld- oder Nüsslisalat vermengt und mit Blüten dekoriert. Die Blüten und Knospen können bis in den Sommer hinein gepflückt werden. Das Gänseblümchen hat eine schleimlösende Wirkung. Ein alter Volksglaube: „Geniesst man im Frühling die ersten drei Gänseblümlein, so schützt man sich das ganze Jahr vor Zahnschmerz.“ Und eine alte Sage: „Als Maria mit dem göttlichen Sohn und Josef von Ägypten fliehen musste, vergoss sie viele Tränen und all diese Tränen wurden zu Marienblümchen oder Massliebchen.“
Weil das Gänseblümchen als Futter für die Gänse sehr beliebt ist, hat sich dieser Name in weiten Gebieten im deutschsprachigen Raum durchgesetzt.

Tipp:
Wenn Sie Gänseblümchen in lauwarmes Wasser einstellen, dann öffnen sich die Blüten und sind willkommene Dekorationen für Kräuterquarkaufstrich, Tartarbrötchen, in Salaten usw.

 

 


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Sauerampfer - Rumex acetosa

Der Sauerampfer ist ein Knöterichgewächs und man kennt ihn auch unter dem Namen: Guggisur, Hanpfelisur, Sauerknöterich, Haderlump, Kukuskraut und Pompfer.
Die Pflanze wird 30-80cm hoch. Die Blätter sind pfeilförmig, etwas runzelig, an der Stengelbasis gestielt, weiter oben sitzend. Die Blattscheiden sind fransig eingeschlitzt oder gezähnt. Die kleinen, rötlich überlaufenden Blüten stehen locker in Quirsten beisammen. Blütezeit: April bis Juni.
Der Sauerampfer kommt häufig in Wiesen, Gebüschen, an Bachufern und auf Grasplätzen vor. Die Bezeichnung „Rumex“ leitet sich von dem lateinischen Wort „rumo“, „ich lutsche“ ab. Offensichtlich haben schon die römischen Soldaten die Blätter gelutscht, um ihren Durst zu stillen, was auch wir als Kinder taten.
In der neueren Zeit kommt der Sauerampfer auch wieder in der exklusiven Küche zu hohen Ehren. Verwendet werden die jungen zarten Blätter. Man kann die Pflanze auch in Kulturen anpflanzen. Sie wird in Gärtnereien und auf den Märkten angeboten.
Wichtige Anmerkung: Der Sauerampfer enthält wie der Rhabarber in den frischen Blättern Oxalsäure: Nieren- und Rheumakranke sollten ihn deshalb gar nicht oder nur in kleinen Mengen essen.

Rezept im Juni
Sauerampfer-Crèmesuppe mit Orangen
für 4 Personen

Zutaten:
200 gr Sauerampfer
40 gr Butter
20 gr Mehl
7 dl Spargelfond oder Gemüsebouillon
3 Eigelb
2 dl Rahm
Saft von 1 Orange
1 Tl Orangenschale, fein abgerieben
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die sauberen Sauerampferblätter entstielen, die mittleren Blattrippen entfernen, in feine Streifen schneiden und in Butter schwach andünsten und mit Mehl bestäuben. Spargelfond oder Gemüsebouillon angiessen und kurz vors Kochen bringen und etwa 6-8 Min ziehen lassen. Das Eigelb mit dem Rahm in einer Schüssel mit Orangensaft und Orangenschale verrühren. Ganz kurz vor dem Auftragen 6-8 EL heisse Suppe dazugeben und die Legierung mit dem Schneebesen in die Suppe geben. Bei schwacher Hitze ständig rühren, bis die Suppe gebunden ist. Sie darf aber keinesfalls nochmals kochen! Abschmecken mit Salz und Pfeffer und sofort servieren.

    


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Waldmeister - Galium odoratum

Der Waldmeister gehört zur  Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Man nennt ihn auch: wohlriechendes Labkraut, Herzensfreude, Maitee, Tabakskraut oder Sternleberkraut.
Die Pflanze wird 10-25 cm gross und hat einen dünnen, vierkantigen Stengel, an dem in Quisten lanzettörmige, dunkelgrüne, zarte Blätter stehen. Die Blütenstände sind schirmförmig. Die Krone ist weiss und trichterförmig mit spitzen Zipfeln. Blütezeit:  April-Juni. Der Waldmeister liebt schattige und feuchte Buchen- und Nadelwälder.
Das ganze Kraut sollte vor Gebrauch in Plastiksäcken eingefroren werden. Das Aroma entwickelt sich 30-50-mal stärker. Kann aber auch zum Trocknen für Tee zubereitet werden.
Der angenehme Duftstoff Cumarin wirkt herzstärkend und beruhigend. Überdosierung kann Kopfweh und Schwindel auslösen.
Der Waldmeister hat seinen Namen bekommen, weil er ein Meister im Wettervorhersagen ist. Machen Sie einen Spaziergang durch den Wald und wenn es stark nach Waldmeister duftet, können Sie sicher sein, dass Regen im Anzug ist. Übrigens, Pfarrer Künzli hat mit getrocknetem Waldmeister, Thymian und Huflattich eine Tabakmischung gemacht.


Rezept im Mai

Waldmeistersirup – ca. 2 L

Zutaten:
1 kleines Sträusschen Waldmeister, gefroren
1,5 l Wasser
1 kg Zucker
30 g Zitronensäure (Drogerie oder Apotheke)
1,5 Bio Zitronen
1 Msp Natriumbenzoat (Drogerie oder Apotheke)

Zubereitung:
Wasser und Zucker so lange kochen, bis die Lösung klar ist. Auskühlen lassen. Zitronensäure mit etwas Zuckersirup anrühren und zum restlichen Sirup geben. Die Zitronen in Scheiben schneiden und mit dem Waldmeistersträusschen zusammen in den Sirup geben. Zugedeckt 5 Tage kühlstellen. Zwischendurch 2-3-mal umrühren und nach 5 Tagen eine Messerspitze Natriumbenzoat mit Sirup angerührt untermischen. Den Sirup abseihen und in Flaschen abfüllem. Kühl aufbewahren.
Übrigens: Natriumbenzoat  verhindert, dass eine Gärung entsteht und die Flaschen platzen können. Sirupe werden dadurch 1 Jahr haltbar.


info 59

Für alles ist ein Kraut gewachsen

Bärlauch – Allium ursinum

Oskar Marti

Der Bärlauch gehört zur Familie der Liliengewächse. Er wird auch wilder Knob-lauch, Rämschele, Waldknoblauch, Zigeunerlauch, Bärenkraut und Wurmlauch genannt.
Die Pflanze besitzt eine längliche Zwiebel mit weissen, durchsichtigen Häuten. Die grundständigen Blätter sind lanzettlich und langgestielt, mit einem dreikantigen Stengel. Grösse 20–30cm. Dort finden sich bis 20 weisse, sternförmige, in Scheindolden angeordnete Blüten.
Zu finden ist der Bärlauch in Auenwäldern, Laubmischwäldern, Buchenwäldern, Hecken und Gärten mit Baumbestand, so dass man ihn schon von weitem riecht. Seine Blätter bedecken dicht den erwachenden Frühlingsboden, aber schon im Juni sterben sie wieder ab, so dass im Hochsommer vom Bestand nichts mehr zu sehen ist. Verwendet werden die jungen Blätter, Knospen, Blüten zu Dekoration.
Die Pflanze ist sehr gesund und kann als Ersatz des Knoblauchs verwendet werden. Die Pflanze soll im Frühling die erste Nahrung des wild lebenden Bären gewesen sein und trägt deshalb seinen Namen.

info59-Maiglöckchen
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Wichtige Anmerkung: Aufgrund der Ähnlichkeit des Bärlauchs mit den giftigen Blättern der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose muss man die Pflanzen beim Sammeln genau überprüfen und vor allem an ihr riechen (Maiglöckchenblätter riechen nicht). Zur Kontrolle zerreibe man die Blätter zwischen den Fingern, wobei beim Bärlauch der Knoblauchgeruch  austritt.

Giftige Blätter der Maiglöckchen

info59-Rezept Bärlauchpasste
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Rezept im April

Bärlauchpaste

100 g   Bärlauchblätter
  10 g   Salz
   1 dl   Sonnenblumen-, Oliven- oder
             Rapsöl
Zubereitung: Die jungen, frischen und sauberen Blätter mit dem Messer fein schneiden und mit den übrigen Zutaten im Mixer sehr kurz pürieren. In ein sauberes Glas einfüllen, verschliessen, kühl und dunkel lagern, so bleibt die Paste 1 Jahr haltbar. Überall wo es gilt, einen Hauch von Knoblauch, sei es für Suppen, Saucen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Pilz- und Teigwarengerichte beizufügen. Herrlich, aber aufgepasst mit dem Salzen, da sollten Sie sparsam umgehen.

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